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Umbau der Fahrzeughalle und neuer Mannschaftswagen des Roten Kreuzes in Bergtheim
BERGTHEIM (iko) Doppelten Grund zur Freude hatte die Bereitschaft Oberpleichfeld-Bergtheim des Bayerischen Roten Kreuzes. Bei einer kleinen Feierstunde mit Kreisbereitschaftsleiter Paul Justice hat Pfarrer Stefan Menth den neuen Mannschaftswagen und die umgebaute Fahrzeughalle gesegnet.
„Die Tatkraft von unten und der Segen von oben gehören zusammen“, meinte Pfarrer Menth und wünschte dem Roten Kreuz, das Auto möge dazu beitragen, „Leben zu retten, Kranke zu versorgen und Wunden zu heilen“. Der Ford Transit Baujahr 2006 hat eine Leistung von 85 PS und ist mit Funk und Blaulicht ausgestattet. Es soll bei Einsätzen dem Mannschaftstransport dienen und wird in der Jugendarbeit und für die Ausbildung gebraucht. Das Fahrzeug ist zudem als Abschnittsleiterfahrzeug bei Großveranstaltungen vorgesehen. Es wird beim Katastrophenschutz sowie bei den Sanitätsabsicherungen eingesetzt.
Für den Mannschaftswagen hat die Bereitschaft 15.000 Euro investiert, einschließlich Einbau des Blaulichts und Beschriftung. Mehrere örtliche Firmen und Privatpersonen haben die Anschaffung mit insgesamt 2500 Euro bezuschusst.
Aus eigenen Mitteln hat die Bereitschaft Oberpleichfeld-Bergtheim 3000 Euro in die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der Fahrzeughalle im alten Feuerwehrhaus in der Ortsmitte investiert. Bereitschaftsleiter Markus Bauer war stolz darauf, dass außerdem 700 Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet wurden.
Elisabeth Schäfer lobte „das hohe Engagement“ und „den Einsatz für die Gemeinschaft“. Ihr Dank galt der vorbildlichen Jugendarbeit und allen Ehrenamtlichen im Bereich des Rettungswesens. Schäfer sei gern nach Bergtheim gekommen, um dieses Engagement zu würdigen. „Das neue Fahrzeug wird Ihre Arbeit erleichtern, aber ohne den persönlichen Einsatz geht es auch in Zukunft nicht“, wusste Schäfer.
Den „unverzichtbaren Dienst am Nächsten“ und die „helfenden Hände“ würdigte auch der stellvertretende Bürgermeister Robert Kremling. Dem Roten Kreuz stelle die Gemeinde gern und unentgeltlich das ehemalige Feuerwehrhaus als Fahrzeug- und Aufbewahrungshalle für Pflegemittel zur Verfügung.
„Hier in Bergtheim herrscht ein lebendiges Gemeinschaftsleben“ bescheinigte Bundesarzt Prof. Dr. Sefrin den Rotkreuzlern. „Der Kreisverband Würzburg ist stolz auf diese aktive Bereitschaft, die in der Lage ist, den Katastrophenschutz sicher zu stellen“, so Prof. Dr. Sefrin. Der Bundesarzt sah es als große Hilfe an, dass nun in der Halle die Möglichkeit besteht, benötigtes Pflegematerial ordnungsgemäß zu lagern. Das sei für eine qualifizierte Hilfe unerlässlich. Insgesamt 23 Sponsoren haben den Umbau und die Fahrzeugbeschaffung unterstützt. Das ist für Prof. Dr. Sefrin Beweis dafür, „dass diese Rotkreuzgemeinschaft eine positive Resonanz vor Ort hat.“
Zu den festen Aktivitäten der Bereitschaft gehören neben den Sanitätsdiensten die Organisationen der Bergtheimer Straßenflohmärkte im Mai und Oktober, Altkleidersammlungen oder Blutspendedienste. Für die nächsten Jahre plant die Gruppe die Neugestaltung des Hofes und Eingangsbereichs am Rot-Kreuz-Heim. Für personelle Unterstützung zum Bewältigen dieser Aufgabe oder für Spenden von Betonpflaster- und Bruchsteinen wären die Verantwortlichen dankbar.
Bild / Text: Irene Konrad, MainPost

Fotobeschriftung:
Bei der Segnung des neuen Mannschaftswagens der BRK-Bereitschaft Oberpleichfeld-Bergtheim sowie der umgebaute Fahrzeughalle in Bergtheim. Zu den Ehrengästen von Bereitschaftsleiter Markus Bauer (rechts neben dem Pfarrer) zählten (von links) Bundesarzt im Deutschen Roten Kreuz Professor Dr. Peter Sefrin, Bergtheims stellvertretender Bürgermeister Robert Kremling, die stellvertretende Landrätin Elisabeth Schäfer und Pfarrer Stefan Menth.





